Schlafen oder nicht schlafen!
Dieser Frage bibbern alle Eltern entgegen. Und glücklich können sich die schätzen deren Kinder friedlich abends einschlafen und nach 12 Stunden am nächsten Tag wieder aufwachen. Möglicherweise gibt es soetwas! Im Normalfall allerdings schlagen sich die meisten Eltern die ersten Wochen und Monate die Nächte um die Ohren immer in der Hoffnung daß das Kind bald schlafen wird.
Säuglinge sind zwar kleine Wesen, haben aber bereits mit dem Neueinzug ins Kinderzimmer eine enorme Machtstellung inne. Sie allein geben den Rhythmus an, schreien dann, wenn sie möchten und halten ihre Eltern ganz schön auf Trab. Dabei ist es ganz egal, ob gerade ein spannender Krimi im Fernsehen läuft oder in der Küche die Suppe anbrennt - Babys kennen noch keine festen Abläufe und schlafen nur dann, wenn ihnen danach ist. In den ersten drei Monaten müssen sich Eltern darauf einstellen, dass alles etwas aus den Fugen gerät. Mitten in der Nacht möchte der Nachwuchs an die Brust gelegt werden und man selbst kriegt nur wenig Schlaf, weil man sich voll auf seine Bedürfnisse einstellt. Erst ab dem vierten Lebensmonat pendelt sich so langsam ein fester Rhythmus ein und Babys tendieren vermehrt dazu, dann zu schlafen, wenn es draußen dunkel wird.
In den ersten Monaten schlafen Kinder durchschnittlich 15 Stunden am Tag, wobei es auch Babys gibt, die sogar 17 Stunden schlafen, während andere nur 10 Stunden ruhig im Bett liegen.
Einige Babys haben einen sehr ruhigen Schlaf, andere sind so genannte Schreikinder, die ihren Eltern sicherlich oftmals den Nerv rauben. Es ist wichtig, dass sich der Nachwuchs auf feste Abläufe einstellt und einen guten Schlafrhythmus entwickelt. Ab dem sechsten Lebensmonat sollten Eltern daher versuchen feste Schlafenszeiten zu schaffen und eine gewisse Routine einzubringen. Ein gleichmäßiger Tagesablauf ist unheimlich vorteilhaft und macht es dem Baby leichter, sich an das Zubettgehen zu gewöhnen. So kann zum Beispiel ein kurzer Spaziergang nach dem Abendessen oder eine Gute-Nacht-Geschichte zum immer gleichen Zeitpunkt sehr hilfreich sein. Kinder sollten kurz vor der geplanten Schlafenszeit auch nicht mit Reizen überflutet werden, weil sie diese überhaupt noch nicht verarbeiten können und das Einschlafen dann eher schwer fällt. Besser ist eine ruhige Kuschelstunde mit zarten Berührungen und leiser Musik, was Kleinkindern besonders gefällt. Viele Babys mögen es auch in eine Decke gewickelt zu werden, weil sie sich so wohler und behüteter fühlen. Gerade Neugeborene empfinden diese Enge und Wärme sehr schön, weil es sie an die gemütliche Gebärmutter erinnert, in der sie noch vor einigen Wochen friedlich geschlafen haben.

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